Cloud Arten einfach erklärt: IaaS, PaaS und SaaS


2. November 2018

Wir wissen nun was Cloud Systeme sind und welche Deployment Modelle es gibt. Lernen wir etwas über die Cloud Arten: IaaS, PaaS, SaaS. Diese Abkürzungen stehen für Infrastructure, Platform und Software as a Service. Je nachdem welche Art eingesetzt wird, übernimmt der Systembetreiber weniger oder mehr Aufgaben.

Der Cloud Anbieter stellt die Infrastruktur zur Verfügung worauf aufbauend Dienste im Bereich IaaS, PaaS und SaaS angeboten werden.
Der Cloud Anbieter stellt die Infrastruktur zur Verfügung worauf aufbauend Dienste im Bereich IaaS, PaaS und SaaS angeboten werden. Das können Sie sich vorstellen, wie die öffentliche Infrastruktur.

Welche Cloud Arten gibt es?

Es gibt die drei grossen Cloud Arten IaaS, PaaS und SaaS, jedoch auch viele mehr. In diesem Artikel konzentrieren wir und auf die drei grossen. Der Anbieter stellt übrigens in jedem der drei Fälle immer die Basisinfrastruktur zur Verfügung: Wie der Staat die Strassen und Müllabfuhr.

Infrastructure as a Service (IaaS)

Infrastructure as a Service, kurz auch Iaas genannt, soll die grundlegenden Bauteile einer IT-Infrastruktur zur Verfügung stellen. Zu den typischen Diesnten gehören virtuelle Maschinen (VMs), Netzwerke und Speicher. Bei der Verwendung dieser Cloud Art profitieren der Kunde von der hohen Flexibilität eines Cloud Anbieters, ohne gross von den bewährten Konzepten einer on-premise Lösung abrücken zu müssen. Sicherlich ist es von Vorteil, wenn die Applikationen skalierbar und stateless werden, was aber in diesem Modell nicht nötig ist. Die migrierte Software kann auch 1:1 wie on-premise weiterbetrieben werden.

Platform as a Service (PaaS)

Platform as a Service, kurz auch PaaS genannt, baut auf IaaS auf. Services in diesem Bereich bauen auf der vom Cloud Provider bereitgestellten Architektur auf und stellen fertige Dienste zur Verfügung. Um sowas wie Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit muss sich der Anwender nicht mehr selbst kümmern, da ihm diese Aufgabe abgenommen wird. Das kann beispielsweise ein hochverfügbarer und skalierbarer Internet Speicherplatz oder eine verwaltete Queue sein. Weiterhin zeichnen sich PaaS-Dienste dadurch aus, dass sie nur bezahlt werden müssen, wenn sie auch gebraucht werden. Während ein Server bezahlt werden muss, wenn er läuft – ob er gebraucht wird, spielt dabei keine Rolle.

Software as a Service (SaaS)

Software as a Service, kurz auch SaaS genannt, geht einen Schritt weiter als PaaS. Während sich Platform Dienste dadurch auszeichnen, dass der Anwender diese Dienst flexibel zusammen einsetzen kann um eigene Anwendungen zu programmieren, ist dies bei SaaS anders. Software Dienste zeichnen sich dadurch aus, dass eine Anwendung eingekauft wird. Das bedeutet, dass beispielsweise eine fertige E-Mail Umgebung eingekauft werden kann.

Die Cloud Arten im Überblick
Welche Cloud Arten gibt es und was genau muss der Kunde übernehmen?

Yannick Tresch
10557 Berlin
Germany